Ein Schulsanitätsdienst (SSD) macht Schülerinnen und Schüler zu ausgebildeten Ersthelfenden – sie versorgen kleine Verletzungen, unterstützen bei Notfällen und stärken das Sicherheitsgefühl an der Schule. Für Schulen ist er ein wertvoller Baustein der Notfallorganisation.

Kurz gefasst

  • Schülerteams leisten Erste Hilfe und alarmieren im Notfall
  • Getragen von einer betreuenden Lehrkraft und regelmäßigem Training
  • Fördert Verantwortung, Teamgeist und soziale Kompetenz
  • Ergänzt – ersetzt nicht – die Erste-Hilfe-Ausstattung und -Organisation der Schule

Wie ein Schulsanitätsdienst aufgebaut wird

  1. Basis schaffen: eine verantwortliche Lehrkraft und Rückhalt der Schulleitung.
  2. Ausbilden: interessierte Schülerinnen und Schüler in Erster Hilfe schulen (altersgerecht).
  3. Organisieren: Dienstpläne, Ausrüstung, Meldewege und Dokumentation festlegen.
  4. Am Leben halten: regelmäßige Übungen, Nachwuchs gewinnen, Motivation fördern.

Was der Schulsanitätsdienst leistet

Von Schürfwunden über Nasenbluten bis zur Alarmierung bei größeren Notfällen: Der SSD überbrückt die Zeit bis Lehrkräfte oder Rettungsdienst übernehmen. Ebenso wichtig ist die präventive Wirkung – Sicherheit wird sichtbar und selbstverständlich.

Unser Angebot: Wir begleiten Schulen beim Auf- und Ausbau ihres Schulsanitätsdienstes – von der Erstausbildung bis zu motivierenden Auffrischungen. Altersgerecht, praxisnah und mit Teamgefühl.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist ein SSD sinnvoll?

Häufig ab der Sekundarstufe I; Inhalte und Verantwortung werden ans Alter angepasst.

Schulsanitätsdienst-AGAusbildung SanitätsdienstFür Schulen anfragenWas ist ein Sanitätsdienst?

Fachliche Grundlage: Empfehlungen der Kultusministerien und Hilfsorganisationen zum Schulsanitätsdienst; Ausbildungsstandard der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe. Stand: 2025.